Kreisverband Vereinigter Kleintierzüchter Heilbronn e.V.
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16. Verkehrs – und Umweltolympiade

In diesem Jahr wurden die Organisatoren der Verkehrs – und Umweltolympiade auf uns aufmerksam:

 

16. Verkehrs – und Umweltolympiade

 16. + 17. Juli 2014 auf der Waldheide bei Heilbronn

Eine Veranstaltung für ca. 1200 Kinder der 3. – 6/7. Klasse.

 

1998 wurde die Umwelt – und Verkehrsolympiade zum ersten Male auf der Waldheide organisiert.  Bis dato wollen sich auch dieses Jahr ca. 30 Unternehmen und Organisationen sowie Einzelpersonen an der Durchführung beteiligen.

Ihre Stationen sind Angebote zur Verkehrserziehung (Polizei und Jugendverkehrsschule), Angebote zum Umwelt – und Naturschutz ( Landfrauen, BUND, Ämter der Stadt Heilbronn), praktische Angebote von Ämtern er Stadt HN (Entsorgungsbetriebe, Grünflächenamt, Bauhof, Abfallwirtschaft u.ä.) , sowie Angebote wie, Angebote der Forstämter, Imker, Bewegungs- – und Spielangebote, THW, Feuerwehr, Trinkwasseranalyse der FH HN, KSK HN,  DRK, Abenteuerpädagogik ( Baumklettern), BOS, Hasenmühle, Geocaching, Rettungshunde, DFB, Reiterhof, Greifenwrte, Vereine usw.  

Kinder aus den Klassenstufen 3 – 6/7 haben hier die Möglichkeit Themen aus den verschiedensten Bereichen kennenzulernen. Für viele Schulen ist es kurz vor den Sommerferien bereits ein „Muss“ an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

 

Die Organisation wird wieder vom staatlichen Schulamt und einem Orgateam durchgeführt.   (Lehrkräfte und Schulsportmentoren)

 

 

Wir waren sofort Feuer und Flamme für dieses tolle Angebot.

Eine Präsentation in freier Natur mit unseren Rassetieren um vielen wissbegierigen Kindern eine Einblick in die Rassekaninchen- und Rassegeflügelzucht zu geben.

 

An 2 Tagen fand diese Veranstaltung mit jeweils ca. 600 Kindern statt.

 

Unser 1. Vorstand Bruno Waberski und unsere Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Kathrin Waberski nahmen sich dieser neuen Herausforderung an und widmeten sich an diesen Tagen ganz den neugierigen Fragen der Kinder und ihrer Lehrer/Betreuer und Begleitpersonen.

 

Mit einem Stamm Ko Shamo Hühner, verschiedenen Farbschlägen der Taubenrasse Cauchois, mit Zwergenten, 3 havannafarbigen Farbenzwergen und viel Fachwissen wurden unsere Schaugehege unter einer schattenspendenden Birke aufgebaut

 

Viele Kinder waren vom Aussehen der Hühnerrasse  Ko Shamo überrascht.

 ´das sind gar keine Hühner!` und ´Kuckt dem Hahn sein Gehirn aus dem Kopf raus?` waren nur 2 Aussagen, welche oft zu hören waren.

 Kathrin Waberski klärte bei der Rassevorstellung auch die letzten Fragen:" Ko Shamo sind eine ursprünglich aus Japan stammende Rasse. Und ganz besonders: Es sind sogenannte Kampfhühner!

Das was der Hahn da auf dem Kopf hat nennt man Walnuss-Kamm."

Es wurden auch Fragen zu Küken und Eier gestellt und auch geklärt, warum aus den Supermarkt-Eiern keine Küken schlüpfen.

 

Bei den Cauchois-Tauben klärte Bruno Waberski über Rasse und Farbenschläge auf.

"Die Taube legt nur 1-2 Eier  und wechselt sich beim Brüten mit dem Täuber ab.

Die jungen Tauben schlüpften fast nackt und mit geschlossenen Augen. Sie werden von den Elterntieren gefüttert und versorgt.

 

Bei den Zwergenten konnten einige Viertklässler mit ihrem Wissen trumpfen. "Wir haben letzte Woche Enten im Bio-Unterricht besprochen."

Die Schüler hörten dennoch wie gebannt zu, als die Besonderheiten von Enten erzählt wurden.

Denn von einer "Bürzeldrüse" mit eigener "Fettproduktion" haben die wenigsten gewusst.

 

Das ölige Sekret verteilt die Ente mit dem Schnabel  im gesamten Gefieder.

Durch diese Gefiederpflege wird die Geschmeidigkeit des Gefieders bewahrt, wird wasserabweisend und schützt vor Austrocknung

 

Als Besonderheit durften die Kinder einmal eine Ente streicheln. Wann gibt es sonst einmal die Gelegenheit dazu?

 

Der Hingucker schlechthin waren jedoch die Kaninchen.

Die Farbenzwerge lösten große Begeisterung aus, jedes Kind wollte die kleinen "Hasen" streicheln.

"Kaninchen"- In gemeinsamer Runde schilderten Bruno und Kathrin Waberski den großen Unterschied zwischen den beiden Tierarten:

Hasen und Kaninchen sind nicht das gleiche. sie sehen nur ähnlich aus!

Kaninchen buddeln Höhlen um ihre nackten und blinden Junge auf die Welt zu bringen. Hasen jedoch richten sich nur überirdisch eine Kuhle ein, in der die vollentwickelten Hasenkinder zur Welt kommen. Hasen haben auch kräftigere Hinterläufe und riesige Löffel da sie vor Feinden blitzschnell über das offene Feld flüchten müssen.

 

An beiden Tagen war es leider sehr warm, sodass zum Wohl der Tiere der Kaninchen-Streichelzoo nicht stattfand.

 

"Stellt euch vor ihr hättet einen Pelzmantel an und jeder würde euch umarmen." Erklärten die Züchter.

Die Kinder waren sich alle einig, dass das nicht gut sein kann und sie dann lieber auf Kaninchen-kuscheln verzichteten.

 

Nach 2 tollen Tagen wurden die Gehege abgebaut und Tiere bekamen eine Extraration Futter für die tolle Mitarbeit.

 

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